Systemischer Wandel bedeutet für mich: in Verbindung zu kommen mit dem, was uns wirklich wichtig ist - Im Inneren, im Miteinander und auf struktureller Ebene.
Wenden wir uns dem zu, was uns wichtig ist, können daraus daraus neue Wege für ein stimmigeres Miteinander entstehen.
Ich möchte mich für eine Gesellschaft einsetzen, in der Menschen sich verbundener, sicherer und wirksamer fühlen; in der Bedürfnisse ernst genommen werden und Strukturen eher befähigen als begrenzen.
Ich glaube daran, dass Wandel entstehen kann, wenn wir sichtbar und erlebbar machen, was sich verändert, wenn wir:
Für mich beginnt Wandel dort, wo Menschen neugierig werden auf das, was möglich ist.
Die systemische Grundhaltung „Jedes Verhalten hat einen guten Grund.“ prägt dabei meine Perspektive. Sie hilft mir zu verstehen, warum Menschen so handeln, wie sie handeln – auch in Momenten, die schmerzhaft, unpassend oder verletzend sind. Und sie öffnet die Frage danach, welche Bedingungen, Spannungen oder Strukturen dazu beitragen, dass Gewalt im Kleinen wie im Großen entsteht – und was es brauchen könnte, damit anderes Handeln möglich wird.
Was ist dir wirklich wichtig? Wo spürst du:
Wenn wir Sprache für das finden, was uns am Herzen liegt, entsteht Orientierung. Wertebewusstsein heißt für mich: wieder spüren zu können, in welche Richtung du gehen möchtest – und was sich stimmig anfühlt.
Verbindung ist für mich die Basis von gemeinsamem Handeln. Wo Menschen sich mit dem, was ihnen wichtig ist, wirklich gehört fühlen, wird es möglich:
Solche Dialoge sind für mich Übungsfelder für eine Kultur, in der wir Konflikte nicht wegdrücken, sondern gemeinsam halten und gestalten.
Wandel muss nicht groß und heroisch sein. Oft zeigt er sich in kleinen, konkreten Bewegungen: in einem anderen Gespräch, einer Pause vor einer Reaktion, einer neuen Frage in einem Team, einer bewussten Entscheidung im Alltag.
Mich interessiert, welche Schritte für dich oder euch machbar, nährend und realistisch sind – ohne Perfektionismus, aber mit Klarheit, wohin die Bewegung gehen soll.
Wir leben in Zeiten, in denen sich vieles polarisiert. Mich bewegt die Frage, wie wir Wege finden können, wieder mehr in Kontakt zu kommen – ohne Unterschiede wegzuwischen oder Menschen zu beschämen.
Ich experimentiere mit Formaten, in denen Menschen mit sehr unterschiedlichen Perspektiven einander begegnen können: über Geschichten, geteilte Erfahrungen, Zuhören und das gemeinsame Suchen nach handhabbaren Schritten.
Ich glaube, dass sich etwas verändert, wenn wir einander wirklich zuhören – nicht um zu überzeugen, sondern um zu verstehen, was jemand schützen oder bewahren möchte. Verstehen bedeutet für mich nicht Zustimmung, aber es öffnet Räume für Kontakt und Verantwortung.
Gewalt beginnt für mich dort, wo Menschen beschämt, abgewertet oder zum Objekt gemacht werden – in Sprache, Strukturen oder Beziehungen. Ich wünsche mir Kontexte, in denen Klarheit und Grenzen mit Verbundenheit zusammengehen können: auf Augenhöhe, so ehrlich wie möglich und so sanft wie nötig.
Lernen verstehe ich als gemeinsamen, lebendigen Prozess. Wir lernen dort am meisten, wo wir uns sicher genug fühlen, Fragen zu stellen, Fehler zu machen und sichtbar zu sein. Ich orientiere mich dabei unter anderem an Ansätzen wie Art of Hosting, systemischer Beratung und gewaltfreier Kommunikation – immer mit Blick auf das, was hier und jetzt wirklich hilfreich ist.
Du spürst, dass dich diese Art von Arbeiten und Denken anspricht – weißt aber noch nicht genau, was du brauchst? Schreib mir gern ein paar Zeilen, wo du gerade stehst und was dich beschäftigt.
Schreib mir: mirjamkittel@gmail.com